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Zugegeben die Überschrift ist ein wenig reißerisch, denn nicht jedes mittelständische Unternehmen, das Anleihen begibt, geht auch den Weg des irdischen so wie jetzt z.B. German Pellets oder vor einiger Zeit Prokon, MS Deutschland (Stichwort Traumschiff) und Alpine Bau. Doch wer sein hart Erspartes in Anleihen eines einzelnen Unternehmens investiert, fordert das Schicksal geradezu heraus. Auch hier gelten die drei goldenen Regeln des Investierens:

  1. diversifizieren
  2. diversifizieren
  3. und – richtig geraten – diversifizieren

Die Aufteilung des Investitionsbetrages auf mehrere Unternehmen vermindert die Auswirkungen eines Ausfalls einer dieser Investitionen. Vor Angeboten, die aggressiv mit hohe Zinsen werben und dabei nicht oder unzureichend auf das Risiko hinweisen, sollte man ohnehin einen großen Bogen machen. In Niedrigzinsphasen wie derzeit sind bereits 5% pro Jahr als hoch zu bezeichnen. Der Zusammenhang zwischen Zinsen und Risiko ist dabei sehr einfach: hohe Zinsen bedeuten ein hohes Risiko, denn der Zins ist ganz simpel ausgedrückt die Abgeltung dieses Risikos.

Zum Weiterschauen:
Beitrag über German Pellets von plusminus:

Zum Weiterlesen:
German Pellets – Saubere Energie, schmutziges Geschäft? (wienerzeitung.at)
Junkfood für Anleger (zeit.de)
Dieses Investment wird für Anleger zum Desaster (welt.de)
Anlegerfalle Mittelstandsanleihe (spiegel.de)

 

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