Schlagwörter

, ,

Wer eine akzeptable Rendite und einen ruhigen Schlaf haben möchte, der sollte in sein langfristiges ETF-Portfolio verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien, etc.) aufnehmen. In der folgenden Grafik sieht man schön, dass ein Portfolio aus 25% amerikanischen Aktien, 15% internationalen Aktien, 10% Schwellenländer-Aktien, 10% Immobilien-Aktien und 40% amerikanischen Staats- und Unternehmensanleihen zwar nie die beiden Top-Spots im Ranking der Anlageklassen der letzten 15 Jahre innehatte, dafür aber auch nie am unteren Ende zu finden war. Trotz Finanzkrise, die im Jahr 2008 Aktienindizes zwischen 34% (US small cap) und 53% (Schwellenländer) einbrechen ließ, schaffte das Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen (hellgraues Feld „AA“) eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,23% und hatte 2008 „nur“ einen Verlust von 22,4% zu verzeichnen. Die einzelnen Anlageklassen verteilen sich bunt gemischt mal im oberen und mal im unteren Bereich des Rendite-Rankings. So waren Schwellenländer-Aktien unter den Top-Performern von 2003 bis 2007, hatten dann aber beim Crash 2008 das Nachsehen und verloren mehr als die Hälfte ihres Wertes. Der Rendite aus Vorjahren hinterher zu jagen, kann also schnell ins finanzielle Verderben führen – nämlich dann wenn man z.B. 2006 ausschließlich in Schwellenländer-Aktien investiert hätte und Anfang 2009 entnervt die Reißleine gezogen hätte, weil es emotional kaum verkraftbar ist seinen Ersparnissen beim Dahinschmelzen zuzuschauen.

novelinvestor-asset-returns-1h-2015
(Quelle: novelinvestor.com, interaktive Grafik)

Auch beim Ranking der Indizes verschiedener Wirtschaftssektoren (Konsum, Finanzen, Gesundheit, IT, etc.) ergibt sich ein ähnlich buntes Bild:
novelinvestor-sector-returns-1h-2015
(Quelle: novelinvestor.com, interaktive Grafik)

Zum Weiterlesen:
Asset Class, Sector, & Country Returns for 1H ’15 (novelinvestor.com)
Welche Anlageklassen? Und: wie viele verschiedene? (anlegercampus.net)

Advertisements