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Aktienkurse leben von zukünftigen Unternehmensgewinnen. Und Unternehmensgewinne werden vom Konsum getrieben. Wer also auf steigende Aktienkurse setzt, der hofft auch auf steigenden Konsum.

Da erscheint es dann widersprüchlich sich mit dem Thema Minimalismus auseinandersetzten, denn Anhänger dieser Lebenseinstellung versuchen mit möglichst wenigen materiellen Dingen ein Leben zu führen, dass sie trotzdem (oder gerade deshalb) glücklich macht.

Aber für uns passive Privatanleger, die das Ziel haben irgendwann in ferner Zukunft ihre monatlichen Ausgaben aus passivem Einkommen abzudecken, bietet der Minimalismus einige interessante Denkanstöße. Denn je weniger man zum Glücklichsein benötigt, desto weniger passives Einkommen muss generiert werden, um seine Bedürfnisse abzudecken.

Über den Newsletter von einfachbewusst.de bin ich auf den 3-minütigen Fernsehbeitrag über Max Gaedtke und seinen Esel gestossen, der nur 118 Dinge sein Eigen nennt (Max, nicht der Esel):

Mein Vorsatz aus dem Jahr 2014 – weniger zu besitzen – will ich auch 2015 weiterverfolgen, denn a) ist es mir nicht wirklich gelungen und b) ist es mit einigem Aufwand verbunden Dinge loszuwerden, wenn man dafür auch eine Bezahlung möchte (Fotos machen, Beschreibungen formulieren, auf ebay oder anderen Plattformen einstellen, verpacken, verschicken,…). Außerdem kommen meist mehr neue Sachen hinzu, als man vorher losgeworden ist. Deshalb möchte ich in Zukunft versuchen mich für jede neue Anschaffung von einer alten zu trennen bzw. überhaupt nur dann etwas zu kaufen, wenn etwas anderes ersetzt werden muss.

Zum Weiterlesen:
Max Gaedtke hat sich von allen überflüssigen Besitztümern getrennt (badische-zeitung.de)
„Mich auf das Wesentliche zu beschränken ist ungemein befreiend“ (Stadt – Wandel – Fluss)
Minimalismus – was ist das? (mrminimalist.com)

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