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und das machen sie eigentlich immer, aber diesmal schwanken sie besonders, weil angeblich die Holding-Firma einer reichen, einflussreichen Familie aus Portugal in Zahlungsschwierigkeiten sein soll und wegen Unregelmäßigkeiten von den Behörden untersucht wird. Woraufhin die Aktie der zugehörigen portugiesischen Großbank Banco Espritio Santo um 15 % eingebrochen ist und die Renditen portugisischer Staatsanleihen gestiegen sind.

Vielleicht korrigieren die Aktienmärkte auch, weil es schon länger keine größeren Rücksetzer mehr gegeben hat und sich zuviel Optimismus in den Aktienbewertungen angestaut hat (der S&P 500 z.B. hatte seit über 1.000 Tagen keine 10%-Korrektur mehr) und für ein wenig Panik jeder Grund recht ist.

Wie also verhalten in so einer Situation? Man könnte die Ratschläge von Barry Ritholz befolgen (Achtung Ironie!):

  • Reagiere emotional und übergib die Kontrolle an dein Eidechsen-Hirn. Es macht gute Arbeit dich am Leben zu halten, also kann man ihm wohl auch die Portfolio-Verwaltung überlassen.
  • Verlass dich auf dein Bauchgefühl. Immerhin hat dir dein Instinkt dabei geholfen, Gold bei $400 zu kaufen und Apple-Aktien bei $700 zu verkaufen, nicht wahr?
  • Verlass dich auf den Rat der Finanzexperten, weil deren einziges Interesse ist ja für dein Wohlergehen in der Pension zu sorgen.
  • Panik ist immer eine Option, weil die doch immer zu einem guten Ende führt.

Oder aber man könnte bei seinem Plan eines langfristigen passiven Vermögensaufbau mit ETFs bleiben und das tägliche Börsengeschrei ganz einfach ignorieren. Auch in Zukunft wird es Börsencrashes geben und auch in Zukunft wird niemand im Vorhinein wissen, wann genau es soweit ist.

 

 

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