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Auf bloomberg.com habe ich eine sehr aufschlussreiche Datenvisualisierung zur US-Immobilienblase gefunden:

„Egal wie man es betrachtet, der US-Immobilienmarkt hat in den letzten Jahren einen wilden Ritt hinter sich.

Der Grund ist einfach: Viele Menschen hatten Zugang zu billigem Geld um Häuser zu kaufen – bis sie ihn nicht mehr hatten.

Übermäßige Kreditvergabe befeuerte Immobilienpreise und den Neubauboom in bestimmten Gegenden. Als die Kreditgeber auf die Bremse stiegen, kollabierten die Preise und der Neubau stoppte. Eine Umkehr war unlängst zu erkennen, aber die Boom-Jahre werden wahrscheinlich nicht so bald zurückkehren.“

usimmobilien

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Interessante Punkte:

  • Die Blase fand nicht in allen US-Bundesstaaten statt. Am stärksten betroffen waren Nevada (Las Vegas), Florida, Arizona und Kalifornien.
  • Dort wo die Blase am größten war, war auch das Kreditvolumen am ausgeprägtesten.
  • Logischerweise waren auch die Liegenschaftspfändungen in diesen Gegenden am höchsten.
  • Seit 2009 gibt es praktisch keine Immobilien-Darlehen für Personen mit wenig bis gar keinem Eigenkapital und geringem Einkommen (Subprime- und Alt-A-Darlehen) mehr.
  • Wertsteigerungen von Häusern wurden verwendet um mittels Refinanzierung an Geld für Konsumausgaben zu kommen.
  • Die Anzahl der Neubauprojekte Anfang 2014 ist unter dem Niveau von 1991.

Zum Weiterlesen:
US-Immobilienmarkt: Perversion auf Pump (derstandard.at, 2013)
US-Immobilienmarkt: Alles aussteigen, bitte! (manager-magazin.de, 2005)

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