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Falls man nicht gerade im Lotto gewonnen oder ein Erbe angetreten hat, kann man nur Geld investieren, das man vorher nicht ausgegeben (also gespart) hat. Und Sparen kann man nur, wenn man seine Kosten unter Kontrolle hat.

Einer dieser Kostenfaktoren ist das Auto. Irgendwie hat man uns erfolgreich eingeredet, dass jeder eines braucht. Für die einen ist es ein Statussymbol, für die anderen ein notwendiges Übel (für mich ist es zweiteres). Jedenfalls kostet es eine Menge Geld und außerdem noch mehr als man denkt.

Als Freund der Statistik habe ich bei meinem ersten selbstgekauften Auto (Kleinwagen, gebraucht, ein Jahr alt, 5.000 km) ein Tankbuch geführt und nachdem ich es sechs Jahre und 95.000 km später wieder verkauft habe Bilanz gezogen:

  • Wertverlust: € 6.100 (oder ca. € 1.000 pro Jahr)
  • Treibstoff: € 6.175 (für ca. 5.250 Liter Diesel)
  • Versicherung: € 2.220 (nur Haftpflicht, inkl. Steuern)
  • Autobahn-Vignette: € 480
  • Reifen: € 600 (geschätzt)
  • Service+Werkstatt: € 3.145
  • Zulassung: € 170

Macht in Summe € 18.890, pro Jahr € 3.148 oder pro Monat € 262 (oder auch € 0,20 für jeden gefahrenen Kilometer). Und dabei handelte es sich wie gesagt um einen gebrauchten Kleinwagen. Infos zu den Kosten von Neuwagen inkl. Tabelle von 1.400 Modellen gibt es z.B. bei autobild.de (zwischen € 360 und € 1.100 pro Monat, allerdings von 2007).

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